kllogo.jpg (7188 Byte)

 

 

Ritt von Tarifa nach Ronda

Dies ist ein herrlicher und anspruchsvoller Ritt von den weissen Stränden an der südlichsten Spitze von Spanien, entlang Viehtreiber-Pfaden, vorbei an Rinderfarmen, durch Korkeichen-Wälder, vorbei an weissen Dörfern bis zu der berühmten arabischen Stadt Ronda.

Sie übernachten in entzückenden Gasthäusern, Landhäusern und einem restaurierten Kloster aus dem 17. Jahrhundert. Dies ist bei weitem der beste Weg, um den einzigartigen Geist von Andalusien zu erleben und das wahre Spanien zu sehen.

 

Die Landschaft

Das Andalusische Pferd mit seiner Schönheit, Anmut, Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft hat unauslöschliche Hufabdrücke in der Andalusischen Geschichte und Kultur hinterlassen. Seit dem 13. Jahrhundert vor Christus, als es die iberischen und keltisch-iberischen Schwadronen berühmt machte, ist das andalusische Pferd der Eckpfeiler des Stolzes des spanischen Reiters.

Diese alte Reitkultur blüht in Andalusien weiter und bleibt der beste Weg, die vielfältige Landschaft zu erforschen. Viehtreiberpfade die über Jahrhunderte benutzt wurden, um die, in dieser Gegend legendären Rinder zu treiben und öffentliche Wege waren früher die einzigen Zugänge zu den abgelegenen Routen durch Andalusien.

Der Reitpfad beginnt wo der Atlantik auf das Mittelmeer trifft, nahe der Fischerstadt Tarifa, der südlichste Punkt Europas. Trifa war der erste maurische Besitz in Spanien; seine schmalen Strassen und weissgetünchten Häuser sind voller Charme. Die Gegend um Tarifa zeichnet sich aus durch Meilen von weissen Sandstränden und tollen Aussichten über die Meerenge von Gibraltar nach Marokko. Als strategischer südlicher Punkt für Zugvögel ist Tarifa auch ein Paradies für Vogelbeobachter.

Landeinwärts befindet sich das aussergewöhnliche Hügeldorf Castellar de la Frontera umschlossen von seiner Festung maurischen Ursprungs. Es blieb fast unverändert von 1434 bis in die 1970er Jahre als seine Bewohner in eine moderne, besser erschlossene Gegend umgesiedelt wurden. Es ist faszinierend das Strassenlabyrinth durch die weissen Häuser zu durchschreiten.

Der Pfad führt die Reiter weiter ins Landesinnere zu charmanten, weissgetünchten Dörfern. Diese schliessen auch das attraktive Hügeldorf von Jimena de la Frontera, eine malerische Stadt und das frühere Räuberversteck von Gaucin und das am Flussufer gelegene Dorf Benaojan ein.

Der Weg führt dann weiter entlang des berühmten Räuberpfades hoch über dem Fluss Gaudiaro bis zu der schönen Stadt Ronda, die dramatisch hoch über der engen Schlucht von Guadalevin sitzt.

Diese romantische Stadt nimmt eine wichtige Position in der Geschichte des spanischen Stierkampfes ein. Die Arena, die älteste in Spanien und das Stierkampfmuseum sind bestimmt ein Besuch wert.

40.jpg (28597 Byte)

 

 

Der Reitausflug

Die Reiseroute wurde sorgfältig geplant um Hauptstrassen zu vermeiden und Sie an den schönsten und abgelegendsten Strecken entlang zu führen und in den herrlichsten Gasthäusern und Landhäusern und Hotels zu übernachten. Die Teilnehmer reiten etwa sech oder sieben Stunden am Tag unterbrochen von Erfrischungpausen. Die Gangart variert von einem vorsichtigen Gehen entlang der gewundenen Bergräuberpfade bis zu langen Galopps durch die Waldpfade.

Der Ritt vom Meer bis in die Sierra nach Ronda beschert täglich eine andere Landschaft: die Korkeichen und Pinien des Naturschutzgebietes Sierra Ojen wechseln ab mit fliessenden Hügellandschaften und Zitrusfrucht-Plantagen und weiter durch Olivenhaine und die sensationelle Berglandschaft der Sierra bei Ronda selber.

 

 

Unterkunft

Das Hurricane Hotel, Tarifa ist ein entzückendes Hotel im maurischen Styl, in subtropische Gärten gebettet, an einem unverdorbenem Strand gelegen mit einer tollen Aussicht über die Meerenge von Marokko. Die 28 elegant möblierten Zimmer haben alle Sicht auf den Garten und sind mit Badezimmer, Telefon und Minibar ausgestattet. Die Küche im Hurricaine wurde schon oft in Zeitschriften gerühmt: täglich gibt es frisch gefangenen Fisch, Salate und Kräuter aus dem eigenen Garten und köstliche Teigwaren und Kuchen.

Das Hotel hat einen eigenen Fitness-Club mit einem voll ausgerüsteten Geräteraum, Sauna und Massage und zwei Schwimmbäder, eines im Garten von Bugainvillae und Hibiscus umrankt und das andere in der ruhigen Atmosphäre des Fitness-Clubs. Babybetreuung und Spanisch-Unterricht können auch gebucht werden. Das Hotel Hurricaine ist im Auto ca. dreissig Minuten von Gibraltar entfernt.

Monte de la Torre, Los Barrios, ist ein grossartiges Landhaus, das um die Jahrhundertwende für eine aristokratische Familie gebaut wurde. Es wurde nun zu einem ungezwungen Familienhotel umfunktionniert.

La Almoraima, Castella de la Frontera war früher ein Kloster, das 1603 gebaut wurde und jetzt in eine gepflegte Jagdhütte und Hotel umgebaut wurde. Die 17 schönen Zimmer sind mit Antiquitäten möbliert und umgeben einen romantischen Innenhof. Alle Zimmer haben Bad, Air-Conditioning, Telefon, TV und einige haben einen Kamin. In der Nähe hat es ein Restaurant, EL MOLINO DEL CONDE, das andalusische Spezialitäten serviert.

Hostal Anon, Jimena de la Frontera ist ein intimes kleines Hotel ideal platziert inmitten des Gewirrs von kleinen gewundenen Strassen, die so typisch für diese weissen Dörfer sind. Es hat zwölf charmant möblierte Zimmer. Es hat wunderschöne mit Reben beschattete Terrassen und eine komfortable Bar sowie gutes Essen.

Hotel Posada Real, Ronda ist ein entzückendes Gasthaus in einer der älteren Strassen von Ronda, errichtet nach der Wiedereroberung durch die katholischen Könige. Dieses 500 Jahre alte Gasthaus war schon ein Palast, ein Kloster, ein Internat, eine Stadthalle und ein Mietshaus. Es wurde mit viel liebe zum Detail restauriert. Die 10 wunderschön eingerichteten Zimmer sind voller Frieden und Ruhe. Es ist ideal gelegen um die Stadt zu erkunden.

47.jpg (11664 Byte)

 

 

Die Reiseroute

  1. Tag
  2. Die Reiter treffen sich beim Hurricaine Hotel. Es gibt eine Einführung, ein Ritt um Pferde und Reiter zusammenzupassen. Nachtessen im Hurricaine Hotel.

  3. Tag
  4. Der Weg beginnt mit einem frühen Start und einem siebenstündigen Ritt durch wunderschöne Korkeichenwälder ins Landesinnere auf das Dorf Los Barrios zu. Nachtessen und Übernachtung in Monte de la Torre.

  5. Tag
  6. Der Weg führt weiter mit einem sechstündigen Ritt zu dem Casa Convento la Almoraima oder zu dem gleichsam charmanten Casa de la Almoraima mit Nachtessen entweder im Almouraima selber oder dem nahe gelegenen Restaurant El Molino del Conde (das besseres Essen bietet!)

  7. Tag
  8. Wir reiten auf einem überwachsenen, schmalen und steilen Steinweg zu dem blumigen Dorf Castellar de la Frontera und besuchen das Schloss, das hoch über dem See thront. Die Reiter gehen dann hinunter durch das Almoraima Grundstück wo möglicherweise Rehe und Hirsche zu sehen sind. Der Tag endet in Jimena de la Frontera wo wir im Hostal Anon oder Rancho de los Lobos übernachten.

  9. Tag
  10. Locker reiten wir durch reiche dahinfliessende Landschaften zum weissen Dorf Gaucin weiter, halten beim Fluss an, um uns zu erfrischen und gehen dann weiter zum Picknick unter grossen schattigen Maulbeerbäumen.
    Wir übernachten in einem wunder schönen LandhausLA ALMUÑA, das von Diana Paget in einen Gasthof umgewandelt wurde. Das Essen ist hier einmal mehr excellent.

  11. Tag
  12. Die Reiter verlassen Gaucin nach einem gemütlichen Frühstück und reiten durch schöne Landschaften nach Cortes de la Frontera. Unterwegs halten wir an, um am Fluss zu picknicken. Die Pferde werden in Ställen im Dorf untergebracht und die Reiter übernachten in einer Pension in Cortes mit Nachtessen in einem ländlichen Restaurant.

  13. Tag
  14. Wir reiten entlang einem Weg oberhalb des Flusses und halten in Benaojan an für das Mitagessen. Weiter geht es durch gebirgige Landschaften entlang der Räuberpfade zu der berühmten Stadt Ronda. Übernachtung im Hotel Posada Real mit Nachtessen im Hotel oder einem lokalen Restaurant.

  15. Tag
  16. Der Morgen steht zur Besichtigung von Ronda zur Verfügung. Nach dem Mittagessen geht es auf der Strasse zurück nach Tarifa oder mit der malerischen Eisenbahn nach San Roque, das sich zwanzig Minuten mit dem Taxi vom Hotel entfernt, befindet. Nachtessen und Übernachtung im Hotel Hurricane.

  17. Tag

           Zur freien Verfügung für eigene Reisevorkehrungen.

  zurück