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Ritt von Tarifa nach Ronda
| Dies ist ein herrlicher und
anspruchsvoller Ritt von den weissen Stränden an der südlichsten Spitze von Spanien,
entlang Viehtreiber-Pfaden, vorbei an Rinderfarmen, durch Korkeichen-Wälder, vorbei an
weissen Dörfern bis zu der berühmten arabischen Stadt Ronda. Sie übernachten in
entzückenden Gasthäusern, Landhäusern und einem restaurierten Kloster aus dem 17.
Jahrhundert. Dies ist bei weitem der beste Weg, um den einzigartigen Geist von Andalusien
zu erleben und das wahre Spanien zu sehen. |
| Die Landschaft
Das Andalusische Pferd mit seiner Schönheit, Anmut, Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft
hat unauslöschliche Hufabdrücke in der Andalusischen Geschichte und Kultur hinterlassen.
Seit dem 13. Jahrhundert vor Christus, als es die iberischen und keltisch-iberischen
Schwadronen berühmt machte, ist das andalusische Pferd der Eckpfeiler des Stolzes des
spanischen Reiters.
Diese alte Reitkultur blüht in Andalusien weiter und bleibt der beste Weg, die
vielfältige Landschaft zu erforschen. Viehtreiberpfade die über Jahrhunderte benutzt
wurden, um die, in dieser Gegend legendären Rinder zu treiben und öffentliche Wege waren
früher die einzigen Zugänge zu den abgelegenen Routen durch Andalusien.
Der Reitpfad beginnt wo der Atlantik auf das Mittelmeer trifft, nahe der Fischerstadt
Tarifa, der südlichste Punkt Europas. Trifa war der erste maurische Besitz in Spanien;
seine schmalen Strassen und weissgetünchten Häuser sind voller Charme. Die Gegend um
Tarifa zeichnet sich aus durch Meilen von weissen Sandstränden und tollen Aussichten
über die Meerenge von Gibraltar nach Marokko. Als strategischer südlicher Punkt für
Zugvögel ist Tarifa auch ein Paradies für Vogelbeobachter.
Landeinwärts befindet sich das aussergewöhnliche Hügeldorf Castellar de la Frontera
umschlossen von seiner Festung maurischen Ursprungs. Es blieb fast unverändert von 1434
bis in die 1970er Jahre als seine Bewohner in eine moderne, besser erschlossene Gegend
umgesiedelt wurden. Es ist faszinierend das Strassenlabyrinth durch die weissen Häuser zu
durchschreiten.
Der Pfad führt die Reiter weiter ins Landesinnere zu charmanten, weissgetünchten
Dörfern. Diese schliessen auch das attraktive Hügeldorf von Jimena de la Frontera, eine
malerische Stadt und das frühere Räuberversteck von Gaucin und das am Flussufer gelegene
Dorf Benaojan ein.
Der Weg führt dann weiter entlang des berühmten Räuberpfades hoch über dem Fluss
Gaudiaro bis zu der schönen Stadt Ronda, die dramatisch hoch über der engen Schlucht von
Guadalevin sitzt.
Diese romantische Stadt nimmt eine wichtige Position in der Geschichte des spanischen
Stierkampfes ein. Die Arena, die älteste in Spanien und das Stierkampfmuseum sind
bestimmt ein Besuch wert. |

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Der Reitausflug
Die Reiseroute wurde sorgfältig geplant um Hauptstrassen zu vermeiden und Sie an den
schönsten und abgelegendsten Strecken entlang zu führen und in den herrlichsten
Gasthäusern und Landhäusern und Hotels zu übernachten. Die Teilnehmer reiten etwa sech
oder sieben Stunden am Tag unterbrochen von Erfrischungpausen. Die Gangart variert von
einem vorsichtigen Gehen entlang der gewundenen Bergräuberpfade bis zu langen Galopps
durch die Waldpfade.
Der Ritt vom Meer bis in die Sierra nach Ronda beschert täglich eine andere
Landschaft: die Korkeichen und Pinien des Naturschutzgebietes Sierra Ojen wechseln ab mit
fliessenden Hügellandschaften und Zitrusfrucht-Plantagen und weiter durch Olivenhaine und
die sensationelle Berglandschaft der Sierra bei Ronda selber. |
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Unterkunft
Das Hurricane Hotel, Tarifa ist ein entzückendes Hotel im maurischen Styl, in
subtropische Gärten gebettet, an einem unverdorbenem Strand gelegen mit einer tollen
Aussicht über die Meerenge von Marokko. Die 28 elegant möblierten Zimmer haben alle
Sicht auf den Garten und sind mit Badezimmer, Telefon und Minibar ausgestattet. Die Küche
im Hurricaine wurde schon oft in Zeitschriften gerühmt: täglich gibt es frisch
gefangenen Fisch, Salate und Kräuter aus dem eigenen Garten und köstliche Teigwaren und
Kuchen.
Das Hotel hat einen eigenen Fitness-Club mit einem voll ausgerüsteten Geräteraum,
Sauna und Massage und zwei Schwimmbäder, eines im Garten von Bugainvillae und Hibiscus
umrankt und das andere in der ruhigen Atmosphäre des Fitness-Clubs. Babybetreuung und
Spanisch-Unterricht können auch gebucht werden. Das Hotel Hurricaine ist im Auto ca.
dreissig Minuten von Gibraltar entfernt.
Monte de la Torre, Los Barrios, ist ein grossartiges Landhaus, das um die
Jahrhundertwende für eine aristokratische Familie gebaut wurde. Es wurde nun zu einem
ungezwungen Familienhotel umfunktionniert.
La Almoraima, Castella de la Frontera war früher ein Kloster, das 1603 gebaut
wurde und jetzt in eine gepflegte Jagdhütte und Hotel umgebaut wurde. Die 17 schönen
Zimmer sind mit Antiquitäten möbliert und umgeben einen romantischen Innenhof. Alle
Zimmer haben Bad, Air-Conditioning, Telefon, TV und einige haben einen Kamin. In der Nähe
hat es ein Restaurant, EL MOLINO DEL CONDE, das andalusische Spezialitäten serviert.
Hostal Anon, Jimena de la Frontera ist ein intimes kleines Hotel ideal platziert
inmitten des Gewirrs von kleinen gewundenen Strassen, die so typisch für diese weissen
Dörfer sind. Es hat zwölf charmant möblierte Zimmer. Es hat wunderschöne mit Reben
beschattete Terrassen und eine komfortable Bar sowie gutes Essen.
Hotel Posada Real, Ronda ist ein entzückendes Gasthaus in einer der älteren
Strassen von Ronda, errichtet nach der Wiedereroberung durch die katholischen Könige.
Dieses 500 Jahre alte Gasthaus war schon ein Palast, ein Kloster, ein Internat, eine
Stadthalle und ein Mietshaus. Es wurde mit viel liebe zum Detail restauriert. Die 10
wunderschön eingerichteten Zimmer sind voller Frieden und Ruhe. Es ist ideal gelegen um
die Stadt zu erkunden. |

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Die Reiseroute
- Tag
Die Reiter treffen sich beim Hurricaine Hotel. Es gibt eine Einführung, ein Ritt
um Pferde und Reiter zusammenzupassen. Nachtessen im Hurricaine Hotel.
- Tag
Der Weg beginnt mit einem frühen Start und einem siebenstündigen Ritt durch
wunderschöne Korkeichenwälder ins Landesinnere auf das Dorf Los Barrios zu. Nachtessen
und Übernachtung in Monte de la Torre.
- Tag
Der Weg führt weiter mit einem sechstündigen Ritt zu dem Casa Convento la
Almoraima oder zu dem gleichsam charmanten Casa de la Almoraima mit Nachtessen entweder im
Almouraima selber oder dem nahe gelegenen Restaurant El Molino del Conde (das besseres
Essen bietet!)
- Tag
Wir reiten auf einem überwachsenen, schmalen und steilen Steinweg zu dem blumigen
Dorf Castellar de la Frontera und besuchen das Schloss, das hoch über dem See thront. Die
Reiter gehen dann hinunter durch das Almoraima Grundstück wo möglicherweise Rehe und
Hirsche zu sehen sind. Der Tag endet in Jimena de la Frontera wo wir im Hostal Anon
oder Rancho de los Lobos übernachten.
- Tag
Locker reiten wir durch reiche dahinfliessende Landschaften zum weissen Dorf Gaucin weiter, halten
beim Fluss an, um uns zu erfrischen und gehen dann weiter zum Picknick unter grossen
schattigen Maulbeerbäumen.
Wir übernachten in einem wunder schönen LandhausLA ALMUÑA, das
von Diana Paget in einen Gasthof umgewandelt wurde. Das Essen ist hier einmal mehr
excellent.
- Tag
Die Reiter verlassen Gaucin nach einem gemütlichen Frühstück und reiten durch
schöne Landschaften nach Cortes de la Frontera. Unterwegs halten wir an, um am Fluss zu
picknicken. Die Pferde werden in Ställen im Dorf untergebracht und die Reiter
übernachten in einer Pension in Cortes mit Nachtessen in einem ländlichen Restaurant.
- Tag
Wir reiten entlang einem Weg oberhalb des Flusses und halten in Benaojan an für
das Mitagessen. Weiter geht es durch gebirgige Landschaften entlang der Räuberpfade zu
der berühmten Stadt Ronda.
Übernachtung im Hotel Posada Real mit Nachtessen im Hotel oder einem lokalen Restaurant.
- Tag
Der Morgen steht zur Besichtigung von Ronda zur Verfügung. Nach dem Mittagessen
geht es auf der Strasse zurück nach Tarifa oder mit der malerischen Eisenbahn nach San
Roque, das sich zwanzig Minuten mit dem Taxi vom Hotel entfernt, befindet. Nachtessen
und Übernachtung im Hotel Hurricane.
- Tag
Zur freien Verfügung für
eigene Reisevorkehrungen. |
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